052 Rosengarten Schlierbach, Studienauftrag
Anstelle des vor der Aufgabe stehenden Gehöfts „Rosengarten“ soll attraktiver Wohnraum für Jung und Alt entstehen. Der Eingriff beschränkt sich auf eine dichte Bebauung der Geländemulde an der Etzelwilerstrasse. Die restliche Parzelle bleibt unberührt, das Landschaftsbild wird nur unmerklich verändert.
Ein sich aus vier unterschiedlichen Gebäudetypen zusammensetzendes Ensemble bildet den neuen Weiler Rosengarten. Struktur, Dachform und Materialisierung der Neubauten sind von traditionellen Bauernhäusern abgeleitet. Sämtliche Wohnungen sind Ost-West-orientiert, die leichte Ausdrehung der Bauten ermöglicht Fernsicht. Beidseitig vorgelagerte Lauben dienen sowohl der Erschliessung als auch als privater, geschützter Aussenraum.
Die dicht beieinanderstehenden Bauten spannen einen öffentlichen, autofreien Platz auf. Vier frei stehende Gemeinschaftsgärten zitieren mit ihrer Grundform den traditionellen Bauerngarten: umfassende Sockelmauer, einfacher Holzzaun, Kräuter- und Blumenbeete. Mit einer extensiven Blumenwiese gelingt der nahtlose Anschluss zur offenen Landschaft. In die Wiese eingestreut werden regionaltypische Hochstammobstbäume. Innerhalb der Platzfläche werden mehrstämmige Linden in Kiesinseln gepflanzt.
Studienauftrag 2015
Auftraggeberin Gemeinde Schlierbach
In Zusammenarbeit mit Hans Kunz kunzarchitekten, Sursee und Goldrand Landschaftsarchitektur, Zürich